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by Tomeci Press Publications

Le-Shuttle-Züge und Fahrzeuge an einem Tunnelterminal

Ein Kleinbus, der Lkw-Fahrer zum Le-Shuttle-Dienst brachte, kollidierte am Donnerstagabend auf der Ladeplattform in Coquelles bei Calais mit einem stehenden Güterzug. Neunzehn Menschen wurden verletzt, fünf davon schwer. Lebensgefahr besteht bei keinem der Verletzten. Der Güterverkehr durch den Tunnel wurde vollständig eingestellt.

(Redaktion: Frankreich und Vereinigtes Königreich / Justiz und Infrastruktur)

Am Donnerstagabend, dem 15. Oktober 2026, ereignete sich am französischen Eingang des Ärmelkanaltunnels in Coquelles im Département Pas-de-Calais ein schwerer Unfall. Ein Kleinbus kollidierte mit einem Güterzug, der auf der Ladeplattform des Eurotunnel-Terminals stand, teilten die örtlichen Behörden mit.

Nach vorläufigen Angaben wurden 19 Menschen verletzt, darunter der Kleinbusfahrer und 18 Fahrgäste. Fünf Verletzte wurden zunächst als „absolute Notfälle“ eingestuft. Die Präfektur erklärte jedoch, dass sich keiner der Verletzten in Lebensgefahr befinde.

Was in Coquelles geschah

Der Unfall ereignete sich im Einstiegsbereich von Le Shuttle, dem Dienst, der Fahrzeuge durch den Ärmelkanaltunnel zwischen Frankreich und Großbritannien transportiert. Nach offiziellen Angaben beförderte der Kleinbus Lkw-Fahrer, die in einen Shuttle einsteigen sollten.

Aus bislang ungeklärter Ursache prallte das Fahrzeug gegen einen Güterzug, der bereits auf der Plattform stand. Durch den Aufprall wurden die 19 Insassen verletzt. Rettungskräfte, darunter ein Hubschrauber des französischen Rettungsdienstes und die Grenzpolizei, trafen rasch am Unfallort ein.

Güterverkehr unterbrochen, Eurostar nicht betroffen

Die Behörden teilten mit, dass der Unfall den Personenverkehr von Eurostar nicht beeinträchtigte; die Züge verkehrten weiterhin normal. Der Güterverkehr durch den Tunnel wurde dagegen vollständig eingestellt. Eine Pressekonferenz von Agathe Cury, der Unterpräfektin des Arrondissements Calais, war angekündigt, um weitere Einzelheiten bekannt zu geben.

Der Unfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit der Verladevorgänge im Terminalbereich auf, einem wichtigen Knotenpunkt der Infrastruktur zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa. Schwere Unfälle sind selten, doch angesichts des hohen Aufkommens an schweren Fahrzeugen und Shuttles ist eine gute Koordination in diesem Bereich entscheidend.

Fazit

Ein gewöhnlicher Oktoberabend wurde in Coquelles zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Neunzehn Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht, und die Ermittlungen haben gerade erst begonnen. Nun muss geklärt werden, wie ein Kleinbus mit einem auf einer Ladeplattform stehenden Güterzug kollidieren konnte und welche Maßnahmen einen solchen Vorfall künftig verhindern können.

Pressekonferenz im Département Pas-de-Calais mit französischer und europäischer Flagge

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